Samstag, 13. Juni 2026

Als Elements of Floyd im Jahr 2021 zum ersten Mal im Arlesheimer Kulturzirkus aufspielten, war die Band noch ein Geheimtipp. Allerdings kein gut gehüteter, sorgte der Auftritt zur ausklingenden Corona-Zeit doch für einen Publikumsrekord. Nun ist das achtköpfige Ensemble mit ihren kosmischen Sounds zurück auf der Zirkuswiese und eröffnet das Festival 2026. Da es der letzte Auftritt der Saxophonistin Arine sein wird, die zurück in ihre Heimat Niederlande geht, darf sich das Publikum auf ein besonderes Finale freuen.
Spätestens mit dem Auftritt vor grosser Kulisse auf dem Basler Floss 2025 hat sich die Band in die obere Liga der Schweizer Tribute-Bands gespielt. „Think big“ – das ist mehr als ein Motto für Elements of Floyd. Es ist eine Verpflichtung. Denn wie liesse sich der monumentale Klangkosmos von Pink Floyd anders ehren als mit Grösse, Hingabe und visionärer Kraft? Originalgetreue Soundeffekte und synchrone Videoprojektionen – darunter eine runde Leinwand im Stil der legendären „Pulse“-Tournee – erschaffen ein audiovisuelles Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Angetrieben von musikalischer Ehrfurcht und kreativer Präzision, führen ihre aufwändigen Shows die Sinne dorthin, wo das Licht gerade bricht: Die Klangreisen liefern das perfekte Floyd-Feeling – mal rockig und kraftvoll, mal sphärisch-verspielt, oft magisch, und immer ganz nah am Original.
Kein Konzert ist gleich: Elements of Floyd hat noch nie zwei Mal das selbe Set gespielt. So ist jede Aufführung ein neues Kapitel, eine neue Reise durch ein fast endloses musikalisches Universum. Frühere Schwerpunkte waren die Pulse-Tournee und die ikonischen Alben The Dark Side of the Moon und Wish you were here. Auch Juwelen aus The Wall, Animals, A Momentary Lapse of Reason und The Division Bell finden ihren Platz im Repertoire, und Liebhaber des Frühwerks kommen punktuell auf ihre Kosten.
Das Licht der Welt erblickten Elements of Floyd als Ad-hoc-Projekt im Jahr 2018. Im Februar 2019 erfolgte die Bühnentaufe gleich mit zwei ausverkauften Konzerten. „Wir sind ins kalte Wasser gesprungen und haben schnell schwimmen gelernt“, erinnert sich Gitarrist Alexander Marzahn. „Das Potenzial dieser Band war vom ersten Moment an enorm“. Mit jedem personellen Wechsel hat die Band seither an Qualität und Format gewonnen, ohne auf bezahlte Studiomusiker zurückgreifen zu müssen. Heute präsentiert sich die Band als eingespieltes Kollektiv mit einer exzellenten Besetzung, das mit Leidenschaft und Engagement die Musik von Pink Floyd aufleben lässt.